Was ist das Besondere an der LINDA-Schulung?

Der modulare Aufbau mit Grund- -und Zusatz-Schulungsstunden

Die LINDA-Schulung ist eine Basisschulung mit essentiellen Inhalten. Die Kernschulung in der Gruppe besteht aus 4 Doppelstunden und bis zu 10 "Insulin"-Doppelstunden zusätzlich. Die Inhalte entsprechen den Anforderungen der DDG an Schulungsprogramme.

Neue Schulungsmedien

Innovativ ist die Verwendung von Modellteilen der tatsächlichen Organe, die an eine Magnettafel geheftet werden. Sie finden zur Erklärung der Pathophysiologie durchgängig in allen Einheiten Verwendung. Durch schrittweisen Aufbau und Wiederholungen wird der Patient mit den Vorgängen in seinem Körper vertraut. Die Patienten verstehen, warum und welche Therapiemaßnahmen für sie wichtig sind und übernehmen die Verantwortung für sich selbst.

Interaktive Unterrichtsmethoden

Handlungsorientiertes, interaktives Lernen mit verschiedenen Medien und zahlreichen Aktivitäten der Teilnehmer machen die Schulung abwechslungsreich und kurzweilig. Die Unterrichtsmethoden sind nach neuen lehrdidaktischen Konzepten aufgebaut. Das Prinzip des Empowerment und des Selbstmanagement wird durchgehend umgesetzt.

Sicherung der Lerninhalte

Die Lerninhalte werden am Ende jeder Sequenz und am Ende jeder Schulungsstunde zur Festigung von den Teilnehmern wiederholt. Jede Schulungsstunde ist in sich abgeschlossen. Die wesentlichen Inhalte werden jedoch von Setting zu Setting durch Wiederholungen vertieft und die Themen miteinander vernetzt. Das Besprechen individueller Ziele und Probleme erfolgt zeitnah in der Einzelbetreuung.

Integrierte Blutdruckbasisschulung

Erhöhter Blutdruck stellt einen erheblichen und häufigen Risikofaktor dar. Eine Basisinformation dazu ist Bestandteil der LINDA Schulung.

Ein neues Erklärungsmodell für den Typ-2 Diabetes

Fördert die Akzeptanz der Betroffenen! Die genetische Ursache steht dabei im Vordergrund. Die Patienten erfahren, dass sie nicht schuld sind an ihrer Erkrankung, aber auch, dass sie keinem unabänderlichen Schicksal ausgesetzt sind. Sie erkennen selbst, warum und wie sie gegen diese Disposition aktiv werden können. Ein modifiziertes Erklärungsmodell befreit die Patienten von ihren therapieblockierenden Schuldgefühlen. Mit Empathie und vielen aktiven Übungsteilen wird das Empowerment gefördert.

Neues Konzept im Umgang mit dem Adipositasproblem

Viele adipöse Patienten mit Diabetes haben zahlreiche erfolglose Abnehmversuche unternommen und reagieren meist ablehnend, sobald sie von Kalorien- und Gewichtsreduktion hören. Um sie trotzdem zu einer Veränderung ihrer Lebensweise anzuleiten, vermeiden wir, die Betroffenen direkt auf ihr Gewicht anzusprechen. Stattdessen begreifen sie anhand der Schulung mit den Wandmodellteilen die Zusammenhänge von Körpergewicht, Diabetes, Lebensweise und Behandlungsmöglichkeiten.

Der Gesundheitpass Diabetes der DDG

Ist wesentlicher Bestandteil der Schulung und wird in jedem Modul eingesetzt. Infos auf der Homepage der Deutschen Diabetes Gesellschaft